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  Großes Interesse am Familienbündnis


Gründungsveranstaltung am 22. Oktober im Soester Haus des Handwerks

Kreis Soest (kso.2008.10.17.450.-rn). Schon weit über 100 Teilnehmer haben für die Gründungsveranstaltung eines "Lokalen Bündnisses für Familie" im Kreis Soest zugesagt, die am Mittwoch, 22. Oktober 2008, 11.45 Uhr, im Haus des Handwerks in Soest, Am Handwerk 4, stattfindet. Der Kreistag hatte die Bündnisgründung in seiner Sitzung am 16. Oktober beschlossen. "Eine erfreuliche Resonanz. Das große Interesse unterstreicht die Bedeutung des Themas für unsere Region", sagte Landrätin Eva Irrgang, als sie während einer Pressekonferenz im Kreishaus am Freitag, 17. Oktober 2008, Einzelheiten erläuterte.

Die Landrätin erinnerte daran, dass schon das CDU-Wahlprogramm für die Landratswahl 2007 eine aktive Familien- und Generationenpolitik, die die Familien unterstützt und den Anliegen der älteren Generation gerecht wird, gefordert habe. Mit der Umsetzung eines Bündnisses für Familie auf Kreisebene werde diesem Anliegen konkret Rechnung getragen. "Ich bin froh, dass wir schon nach gut einem Jahr meiner Amtszeit diesen Schritt unternehmen können. Unser Kreis Soest ist zwar heute schon attraktiv für Familien. Er wird sich aber nur dann positiv entwickeln, wenn es uns auch in der Zukunft gelingt, Familien ein Umfeld zu präsentieren, in dem sie sich wohl fühlen und entfalten können", betonte Frau Irrgang. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Familienpolitik, das die CDU im Kreis vorgelegt habe.

Das Bündnis für Familie auf Kreisebene vergrößere nun die Chance, alle gesellschaftlichen Akteure auf das Ziel zu verpflichten, die Familie in den Mittelpunkt zu rücken. Dabei sei es von besonderer Bedeutung, auch die Wirtschaft mit ins Boot zu holen. Das werde durch den Gründungsort Haus des Handwerks und durch den Gastgeber Kreishandwerkerschaft deutlich gemacht. Auch die neue Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises werde einen aktiven Part übernehmen, kündigte die Landrätin an. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei das zentrale Thema. Die Koordinierungsstelle im Kreishaus werde durch die neue Gleichstellungsbeauftragte Petra Nagel geführt. Dort sollten künftig die Fäden des Netzwerks im Kreis zusammenlaufen. Eva Irrgang: "So besteht die Chance, Informationen zu bündeln und zum Beispiel mit Hilfe des Internets aufzuzeigen, welche Angebote für Familien im Kreis Soest existieren."

Eva Irrgang machte deutlich, dass der Begriff "Familie" generationsübergreifend gemeint sei. Der demographische Wandel bringe es mit sich, dass nicht nur Kinder und Jugendliche im Focus stünden. Auch die Versorgung älterer Menschen sei von zentraler Bedeutung. "Wie kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichergestellt werden, wenn ein naher Verwandter pflegebedürftig wird? Auch für dieses Problem müssen wir effektive Lösungen anbieten", forderte die Landrätin.

Sie stellte heraus, dass die Etablierung des Bündnisses für Familie ein offener Prozess sei, der mit der Gründung nicht abgeschlossen sei. "Ich lade ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger, alle Verwaltungen, Institutionen und Organisationen ein, die Herstellung von Familienfreundlichkeit als Daueraufgabe zu verstehen und sich mit Ideen und Initiativen einzubringen. Inhaltliche Vorgaben für eine Teilnahme gibt es nicht", betonte Frau Irrgang.

Bei der Gründungsveranstaltung am 22. Oktober in Soest stellt nach der Begrüßung durch Landrätin Eva Irrgang und Werner Bastin, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, ein Vertreter des Bonner Servicebüros die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" vor. Welche besondere Chance ein Bündnis aus Kreisebene darstellt, darüber referiert Hagen Jobi, Landrat des Oberbergischen Kreises. Dort hat man bereits positive Erfahrungen gemacht. Es schließen sich eine Podiumsdiskussion und fünf Fachforen an. Dort sollen ein Internetwegweiser für Familien, eine Ideenbörse für Unternehmen, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Pflegebedürftige, die Etablierung eines Familientags und die Bedeutung des Ehrenamts in diesem Zusammenhang diskutiert werden.

 

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